Um die Hose praxisnah zu testen, scheute ich keine Kosten und Mühe und begab mich ins Lechquellengebirge zu einer Tour an der Roggalspitze. Na gut, vielleicht nicht nur um die Hose zu testen.
Wer schon mal dort war, weiß wie scharfkantig das Kalkgestein ist. Selbst an der teilweise recht abgespeckten Roggalkante gibt es genügend Möglichkeiten, die Hose auf Herz und Nieren zu testen. Die Wetterbedingungen sind recht alpin: zwar trocken, aber mit maximal 10 bis 14 Grad, Schatten und leichtem Wind doch recht frisch. Gefroren hatte ich zwar hin und wieder, aber ich würde das nicht nur auf die leichte Hose zurückführen.
Die Bewegungsmöglichkeiten mit der Hose sind klasse. Nie hatte ich das Gefühl, dass diese mich einschränkt. Eher die mehreren Kilo Metall, die
an meinem Gurt hingen. Aber sowas braucht man eben für eine zünftige Tour.
Ein paar Mal bin ich zwangsläufig mit den Knien am scharfen Kalk entlang geschrammelt, aber die verstärkte Kniepartie hat dies ganz gut weggesteckt und nur an einer Stelle hat sich ein kleiner Knoten gebildet.
Zwei Kritikpunkte gibt es dennoch: Zum einen hat mir eine Beintasche gefehlt, um dort das Topo unterzubringen. Zum anderen ist die Hose kein bisschen wasserabweisend. Beim Test daheim mit dem Gartenschlauch ging das Wasser sofort voll durch. Durch die Verwendung von Funktionsmaterialien ist sie aber natürlich schnell wieder getrocknet.